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Institut


Vorstellung

Das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr in München ist für den gesamten Bereich des medizinischen Schutzes vor radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung zuständig. Zu diesem Zweck stellt das Institut Konzepte, Richtlinien und Verfahren zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit nach Strahlenexposition bereit. Ein Schwerpunkt im Institut sind die Untersuchungen der biologischen Wirkung einer Strahlenexposition.
Das Institut betreibt zur Erfüllung seines Auftrages angewandte Forschung auf den Gebieten Epidemiologie, Pathomechanismen, Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Gesundheitsstörungen nach Strahlenexposition in vitro (im Reagenzglas) und in vivo (an lebendem Material wie zum Beispiel an Hautbiopsien) durch. Dabei werden zur Abschätzung des Ausmaßes von Strahlenschäden verschiedenste biologische Indikatoren entwickelt, validiert sowie zum ständigen Abruf bereitgehalten. Auch werden von den Mitarbeitern des Institutes Maßnahmen zur ständigen Optimierung, Bereithaltung von einsatzmedizinisch notwendigen spezialdiagnostischen und therapeutischen Verfahren nach den Prinzipien der Evidence Based Medicine entwickelt.
Auf der wissenschaftlichen Arbeit des Institutes basieren der vorhandene Expertensachverstand sowie die etablierte Spezialdiagnostikkapazität.
Ein weiterer Schwerpunkt sind die Lehre und Ausbildung der Kräfte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr.

Geprüfte Qualität:

Das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr ist nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Während sich das Qualitätsmanagement auf der operativen Ebene mit kontinuierlicher Qualitätssteigerung des Laborbetriebs befasst, unterliegt auch die Leistung des Institutes auf wissenschaftlicher Ebene definierten Qualitätsvorgaben und damit einem wirksamen Steuerungskreis. So gelten beispielsweise die Leitlinien der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) für „Gute Wissenschaftliche Praxis“.
Als Ressortforschungsinstitut des Bundes unterliegt das InstRadBioBw weiteren Verpflichtungen und Kontrollen.
Eine besondere Form der externen Evaluation wird durch den Wissenschaftsrat (WR) der Bundesregierung und der Regierung der Länder in Fragen der Entwicklung von Wissenschaft und Forschung in regelmäßigen Abständen durch Vor-Ort-Besuche wahrgenommen. Die letzte Evaluierung erfolgte mit sehr gutem Ergebnis der Institutsleistung in 2009.
Dieses überaus positive Ergebnis wurde in der aktuellen Stellungnahme des WR im November 2012 bekräftigt.